Das Bekenntnis
Was die gottlosen und ruchlosen Menschen betrifft, die Gott als gerechter Richter um früherer Sünden willen blendet und verstockt: Ihnen enthält er nicht nur seine Gnade vor, durch die ihr Verstand hätte erleuchtet und ihr Herz bearbeitet werden können, sondern er entzieht ihnen bisweilen auch die Gaben, die sie besassen, und setzt sie solchen Gelegenheiten aus, die ihre Verderbtheit zum Anlass der Sünde macht; überdies gibt er sie ihren eigenen Lüsten, den Versuchungen der Welt und der Macht des Satans preis. So geschieht es, dass sie sich selbst verstocken, selbst unter denselben Mitteln, die Gott zur Erweichung anderer gebraucht.– Westminster Bekenntnis, Kapitel 5, Abschnitt 6