Diese unfehlbare Gewissheit gehört nicht so zum Wesen des Glaubens, dass ein wahrer Gläubiger nicht lange warten und mit vielen Schwierigkeiten kämpfen müsste, bevor er ihrer teilhaftig wird. Doch da er durch den Geist befähigt ist, die Dinge zu erkennen, die ihm von Gott geschenkt sind, kann er ohne ausserordentliche Offenbarung durch den rechten Gebrauch der gewöhnlichen Mittel dazu gelangen. Darum ist es die Pflicht eines jeden, allen Fleiss darauf zu verwenden, seine Berufung und Erwählung festzumachen, damit dadurch sein Herz erweitert werde in Frieden und Freude im Heiligen Geist, in Liebe und Dankbarkeit gegen Gott und in Kraft und Freudigkeit in den Pflichten des Gehorsams, die eigentlichen Früchte dieser Gewissheit sind. So weit ist sie davon entfernt, die Menschen zur Sorglosigkeit zu verleiten.— Westminster Bekenntnis, Kapitel 18, Abschnitt 3
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Das Erlangen der Gewissheit: Fleiss in den Gnadenmitteln
Ch.18: Of the Assurance of Grace and Salvation — Abschnitt 3 • 2026-07-29 • 44 min